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Das neue Museum am Bergisel stellte die Planer vor komplexe Aufgaben: Unter den besonderen landschaftlichen, topographischen und städtebaulichen Vorgaben sollte ein Neubau errichtet und an das denkmalgeschützte Kaiserjägermuseum angebunden werden. Der Entwurf des Innsbrucker Büros Stoll Wagner ging aus insgesamt achtzig eingereichten Arbeiten als Wettbewerbssieger hervor. Vom Bergisel aus gesehen, belegt ein klarer und zurückhaltender Baukörper als ein flacher Solitär die östliche Hangkante. Aus der Sicht der Hauptverkehrsrouten der Inntal- und Brennerachse zeigt der Bau hingegen starke skulpturale Präsenz. Der Hüllkörper für das Riesenrundgemälde ist in eine Geländemulde zur Sillschlucht abgesenkt. Mit dem historischen Bestand steht der Neubau in respektvollem Dialog. Gleichzeitig entsteht ein großzügiger Vorplatz zwischen Alt- und Neubau mit freier Sicht über das Inntal. Das Urichhaus, der Neubau und das Kaiserjägermuseum bilden mit dem in der Mitte liegenden Andreas-Hofer-Denkmal ein klar abgeschlossenes Gesamtensemble. Der Altbau des Kaiserjägermuseums wird dabei in seiner typischen Erscheinung belassen. Das neue Museum am Bergisel wird den Ort der für die Tiroler Geschichte so prägenden Bergiselschlachten von 1809 in einen Schauplatz der Geschichte und Kultur verwandeln. Das Riesenrundgemälde, welches die dritte Bergiselschlacht darstellt, und das restaurierte und modernisierte Tiroler Kaiserjägermuseum werden mit einer spannenden Dauerausstellung zur Kulturgeschichte Tirols verbunden.
40 cm Stahlbeton-Bodenplatte
PE-Folie
25 cm GEOCELL Schaumglasschotter verdichtet 1,3:1
Da die unteren Geschoße großteils von Fels umgeben sind, das Gebäude aber nicht direkt auf dem Fels aufstehen sollte, konnte mit dem Schaumglasschotter eine ideale Trennlage erzeugt werden. Zudem fungiert das Material neben seiner wärmedämmenden Eigenschaften auch als Drainageschicht und zwar an den Außenwänden und unter der Bodenplatte.